Gemeinderat

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Di., 16.10.2018

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„Ernstes und Heiteres“

10.11.2012

dies wird uns unser Bürgermeister a. D., Karl Friedrich Reiner wieder einmal erzählen...


Veranstaltung:

"Ernstes und Heiteres" - Erzählung mit Karl Friedrich Reiner

Datum:

10.11.2012

Beginn:

20:00 Uhr

Ort:

Schreinerei Robert Längle


Henkerberg 6, 88696 Owingen

Eintritt - Vorverkauf:

6,00 €

Eintritt - Abendkasse:

8,00 €
 
 

Ernstes und Heiteres

wird uns unser Bürgermeister a. D., Karl Friedrich Reiner, der einst als 25-Jähriger in einer ländlichen Gemeinde zum jüngsten Bürgermeister im Land gewählt wurde und dann 32 Jahre lang mit Freude und Begeisterung seinen Beruf ausübte, wieder einmal erzählen.

Wangener Malerpoet, Träger der Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg, zuletzt im Jahr 2012 mit dem Hegaupreis der Gemeinde Steißlingen ausgezeichnet Mehr oder weniger gefeiert werden derzeit 40 Jahre Kreis- und Gemeindereform. Auch rund um Owingen gab es damals interessante Gespräche und Verhandlungen. Karl Friedrich Reiner war als Owinger Bürgermeister jüngstes Mitglied im beschließenden Gremium. Nun plaudert er aus dem „Nähkästchen“ über zustande Gekommenes und fast zustande Gekommenes. Auch über die Gemeinderäte im Sitzungssaal im ehemaligen Schwesternhaus und über einen auf Ausflug auf der Reeperbahn weiß er heitere Geschichten zu erzählen.

Diese Geschichten gibt Karl Friedrich Reiner nicht nur für einheimische Gäste, sondern auch für „Reingeschmeckte“, zum Besten.

 

Mit Saitensprung aus dem Nähkästchen geplaudert:
die Lesung Karl Friedrich Reiners (von Dr. A. Thiel)

„Wir sind restlos ausverkauft”, freute sich Achim Prinz vom Owinger Kulturkreis. Erneut hatte sich eine Lesung mit Karl Friedrich Reiner als Magnet erwiesen. Der ehemalige Bürgermeister Owingens gab in der Schreinerei „Längle” nicht nur „Plaudereien aus dem Nähkästchen” zum Besten, sondern auch Anekdoten um den früheren Bauhofleiter Karl Hensler. In den 32 Jahren, in denen Reiner der Gemeinde vorstand, hatte sich einiges zugetragen, das bei den Zuhörern für Heiterkeit und Lachen sorgte. So beispielsweise die Begegnung mit einer noch nicht ganz des Deutschen mächtigen Italienerin, die zwar ohne Konzession, aber dafür erfolgreich ihre Feriengäste mit Pizzen verwöhnte. Als Reiner die fehlende Erlaubnis anmahnte und davon sprach, dass sie ihr Fladenbrot schwarz verkaufe, war die Mitbürgerin gekränkt: Sie backe keine schwarzen Pizzen. Die neuen wie auch die bekannten Geschichten um „Karle und den Bürgermeister” begeisterten die Gäste ebenso. „Viel besser als ´Hannes und der Bürgermeister` und darüber hinaus auch authentisch”, lobte Michael Steinwand.
Ob es sich um verräucherte Gemeinderatssitzungen drehte, um Festabzeichen, die im Kühlschrank hinter Wurst und Fleisch vergessen worden waren, oder ob um Ausflüge nach Berlin, Hamburg und Rom, wo ein Mitreisender eine kommunistische Flagge stibitzte, ob es um die Gemeindereform, um einen unanständigen „schwäbischen Gruß” im Badischen ging, ob es von einem Leichenwagen handelte, der überraschend schnell die TÜV-Plakete bekam, oder von einem vergesslichen, sächsischen Mitbürger, der Reiner mit den Worten begegnete: „Nee, der Bürgermeister, der sinn se nischt, den kenne ich persönlich” - die zwölf Erzählungen sorgten für fröhliche Gesichter. Dass die Zuhörer die Owinger Bürger kannten, um die sich die Anekdoten rankten, das merkte man nicht zuletzt an ihrem Lachen, das die Erinnerungen begleitete.
Dass Karl Friedrich Reiner auf dem Designer-Stuhl Robert Längles bequem saß, war auch ein Verdienst Karl Henslers, der ein Kissen an seinen früheren Vorgesetzten abtrat und so für Erheiterung unter den Gästen sorgte. Auf Karin Ziegler, Mitbegründerin des Owinger Kulturkreises und langjährige Mitarbeiterin des Alt-Bürgermeisters, wartete an diesem Abend eine Überraschung: Karl Friedrich Reiner dankte für ihr Engagement mit einem Blumenstrauß.
Eingeleitet hatte die Veranstaltung zunächst ein Stück der Gruppe „Saitensprung”. Franz Alber, Andrea und Hans-Georg Benz, Klaus Eckert sowie Dorothea von Walthausen stimmten mit ihrer fröhlichen Musik auf die Lesung ein. In ihrer Ansprache erklärte Angelika Thiel, die unter den Gästen auch den früheren Taisersdorfer Bürgermeister Albert Endres begrüßte, die Herkunft des Sprichwortes „Aus dem Nähkästchen plaudern”, dem Programmtitel Reiners. An die Zuhörer gewandt, sagte Angelika Thiel: „Sie werden Zeuge der literarischen Begabung Herrn Reiners, die sich hoffentlich irgendwann in Buchform niederschlägt.”
Vier Komponeten trugen dazu bei, dass der Abend - wie Gäste sagten - „außergewöhnlich stimmig” war: die Lesung Reiners, die frische Musik der Gruppe „Saitensprung”, die ausgesuchten Leckereien des Fördervereins „Kinderhaus St. Nikolaus”, von denen die Besucher schwärmten, und die Atmosphäre in den Räumen der Schreinerei „Längle”.
Impressionen des schönen Abends vermitteln Aufnahmen Klaus Schielkes unter folgendem

Link: www.jazzfoto-schielke.de/erzaehlung/

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