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Owinger Wanderfreunde

14.04.2016

Grenzwanderung am 14. April 2016

Die Grenzwanderung

Die Owinger Wanderfreunde (18) trafen sich am 14. April zu einer Grenzwanderung bei Gailingen am Hochrhein.
Die Wanderung begann am Friedhof, es ging vorbei am jüd. Museum (Bürgerhaus) und nebenan die Gedenkstätte der ehem. Synagoge. Weiter durch den netten Ort hinauf zur Kirche St. Dyonisius, hier legten wir eine kurze Pause der Besinnung ein. Unser Weg führte uns auch zum oberhalb von Gailingen gelegenen jüd. Friedhof. Von hier hatten wir einen schönen Überblick auf Gailingen und den Schweizer Nachbarort Diessenhofen. Das nächste Ziel konnten wir ebenfalls von hier ausmachen, den Aussichtsturm Bürgli-Schloss. Nun ging es in engen Serpentinen hinauf bis auf etwa 565 mtr. zum Aussichtsturm. Einige nutzten vom Turm aus die Gelegenheit sich im Rheintal zu orientieren. Leider fing es nun leicht zu Regnen an und die Sicht war daher nicht besonders. Nachdem wir die Schmieder-Kliniken passierten, ging es nun wieder ohne Regen in östl. Richtung auf fast gleichbleibender Höhe weiter bis zum nächsten Aussichtspunkt Buchersäntis. Hier fand unsere erste Grenzüberschreitung statt. Von diesem schönen Aussichtspunkt genossen wir einen Blick in den Hegau mit seinen markanten Vulkankegeln, allen voran der Hohentwiel. Kurz darauf haben wir dann unseren Vesperplatz Ramsener Blick in 585 mtr. Höhe erreicht. Das Wetter klarte zunehmend auf und dadurch hatten wir eine immer besser werdende Sicht, sogar bis zum Bodensee bei Radolfzell reichte sie. Die ausgiebige Vesperpause wurde auch zum intensiven Gedankenaustausch genutzt. Nach der Stärkung und ein paar Metern ging es genau auf der Grenze jetzt nur noch abwärts gen Süden in Richtung Rheintal. Auf schönen Waldwegen erreichten wir unser nächstes Ziel, die Nikolauskapelle aus dem 11. Jahrhundert, direkt oberhalb des Rheins, in einem priv. Grundstück gelegen. Daneben befand sich ein sehr schön restauriertes Fachwerk Haus. Nach einem kurzen Blick durchs Guckloch ins Innere der Kapelle zog es uns weiter zum Endpunkt der Tour. Nun hatten wir nur noch einen kurzen, knackigen Aufstieg durch die Weinberge zu bewältigen, aber wir wurden belohnt. Oberhalb der Weinberge bot sich uns nochmals ein letzter schöner Blick auf den Rheinuferpark und hinüber ins schweizerische Diessenhofen mit seinen schönen alten Häusern und der gedeckten Holzbrücke davor. Diesen Blick konnten wir bis zum Friedhof, unserem Startplatz, bei schönstem Wetter und sogar Alpensicht genießen. Nach Entledigung unserer Wanderschuhe, den Wanderstöcken und den Rucksäcken begaben wir uns per Auto hinab zum Rheinuferpark wo schon Plätze für uns reserviert waren. Fast alle wollten draußen auf der Terrasse am Rheinufer in der Sonne sitzen, hier ließen wir uns nach fast 15 km das sehr gute Essen schmecken. Eigentlich wollte bei dem schönen Platz und dem Sonnenschein keiner so recht aufbrechen, aber leider mussten wir doch wieder los.
Mein Dank gilt allen Mitwanderern, sie haben tapfer durchgehalten und zum Schluss die Streckenlänge sehr gut geschätzt.
Ich freue mich auf ein Wiedersehen bei einer der nächsten Wanderungen.

Bernhard Landes

7. Wanderung

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