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Owinger Wanderfreunde

06.11.2015

Wanderung am 06. November 2015

Am 06. November trafen sich 19 Wanderfreunde vermutlich zum letzten mal in diesem Jahr zu einer gemeinsamen Wanderung.
Unser Wanderführer Hans Löffelhardt führte uns bei schönstem Wetter nach Inzigkofen an der Donau. Wir starteten die Tour am ehem. Schloss von Inzigkofen. Von hier ging es auf einem schönen Waldweg nach Dietfurth, die Burgruine ist als Wahrzeichen schon von weitem auszumachen. Leider ist eine Besichtigung nur ausnahmsweise möglich. Nach kurzer Rast ging es über die Donau weiter in Richtung Schmeiental. Das Schmeiental ist ein richtiger Verkehrsknotenpunk, Der Fluss Schmeien wird hier von der Eisenbahnlinie und der Straße von Sigmaringen nach Fridingen gekreuzt. Dazwischen verläuft der Wanderweg nach Gebrochen Gutenstein, unserem Vesperplatz. Die Wanderung ist ein dauerndes auf und ab, mit Querungen der Donau. Oberhalb von Gebrochen Gutenstein wurde eine längere Rast zum Verschnaufen und Vespern eingelegt, einige nutzten dies auch zu einem Nickerchen in der Sonne. Nach der Ruhepause ging es wieder hinunter zum ehem. Bahnhof von Inzigkofen mit erneuter Querung der Donau. Jetzt hieß es wieder den Berggang einschalten, denn es wartete die Grottenbesichtigung knapp unterhalb von Inzigkofen auf uns. Hier bei den Grotten befindet sich noch ein schöner Aussichtspunk, das Känzele mit Blick über das schöne Tal der Donau. Hier kann man genau nachverfolgen wie sich die Donau im Laufe der Jahrhunderte ins Tal gefressen hat. Ein Zeugnis davon sind die dabei entstandenen Grotten. Unser nächster Höhepunkt zeigt sich nach kurzem Spaziergang beim Durchschreiten eines Felsen Tores, die Teufelsbrücke. Sie wurde vom damaligen Fürst Karl 1843 beauftragt, und erst als 21,5 mtr. lange Holzbrücke gebaut, sie führt über einen ca. 20 mtr. tiefen Abgrund, was einem doch Respekt abverlangt ob solcher Konstruktion. Und wieder geht’s hinab zur Donau zum Amalienfels. Dieser ragt 28,5 mtr. über dem Wasserspiegel der Donau hinauf. An seiner Donau zugewandten Fläche steht in großen Eisenlettern “Andenken an Amalie Zephyrine 1841“ sowie einem Wappen. Amalie ist die Schöpferin des ehem. Landschaftsparks. Eine Sage verkündet, das sich Amalie Zephyrine aus Liebeskummer auf dem Rücken eines Schimmels von diesem Fels in die Donaufluten stürzte. Sie starb am 17. Okt. 1841 im hohen Alter von 81 Jahren. Einige der Wanderer hatten noch die Kraft den Felsen zu besteigen, ehe nach kurzem Gang durch den ehem. Landschaftspark die Fahrzeuge erreicht wurden. Den üblichen gemeinsamen Abschluss begingen wir im Bootshaus in Sigmaringen, natürlich an der Donau gelegen. Allen hat das abendliche Vesper gemundet. Zu guter Letzt noch ein Gang auf die beleuchtet Brücke über die Donau.
Einen Dank an unseren Wanderführer Hans Löffelhardt für die schöne Tour.
Die 3 Wanderführer hoffen, das wir uns alle gesund und munter im neuen Jahr zu neuen schönen Touren treffen.

Bernhard Landes

7. Wanderung

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