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Roth'sche Scheune in Billafingen
Mit ihrem Fachwerk und ihrem großen Dach aus Biberschwanzziegeln prägt die „Roth’sche Scheune“ neben der St. Mauritius - Kirche seit Jahrhunderten das Dorfbild von Billafingen. Der älteste Teil des Gebäudes geht auf das Jahr 1636 zurück, weitere Teile des denkmalwürdigen aber bis dato nicht denkmalgeschützten Gebäudes wurden in den letzten Jahrhunderten umgebaut und erneuert. Den besonderen Wert der Scheune erkannte auch der Owinger Architekt Markus Endres, der vor einigen Jahren eine Studienarbeit über das Gebäude erstellt hat und detailgenaue Grundrisse und Ansichten des Gebäudes angefertigt hat. Nachdem das Objekt zum Kauf stand und zu befürchten war, dass das Gebäude einem möglicherweise wenig reizvollen Mehrfamilienhaus weichen muss, ist eine Gruppe von Billafingern in Vorleistung getreten und hat das markante und Ortsbild prägende Gebäude im Ortszentrum gekauft. Den Bürgern ist es wichtig, dass Kubatur, Gebäudeform und die markante Dachfläche der Roth’schen Scheune als prägendes Element der Dorfmitte in Billafingen erhalten bleiben. Visionen für eine Nutzung der Roth’schen Scheune wurden bereits von einem Arbeitskreis entwickelt. Die Heinz Sielmann Stiftung würde darin gerne ein Regionalzentrum und ein Büro für den Biotopverbund Bodensee einrichten. Für alternative und innovative Nutzungskonzepte ist man völlig offen und sucht jetzt einen Investor und Architekten. Hierzu wurde ein Exposé erarbeitet, in welchem das Gebäude mit Fotos und detailgenauen Ansichten und Lageplänen dargestellt ist. Weitere Auskünfte zum Objekt erteilen gerne Ortsvorsteher Karl Barth (07557/8504; E-Mail karlbarth@billafingen.de und Markus Veit, Sprecher des Arbeitskreises Roth’sche Scheune (07557/1446; E-Mail info@veit-zimmerei.de).
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