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WAFRÖ
KOMMT Kabarett mit dem
Mundartphilosophen
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Samstag,
20. März 2004, 20 Uhr
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Gruppe
BORSALINO - TANZ IN DEN MAI Bekannte Oldies, gefühlvoller Blues und fetziger Rock - Live-Musik zum Abtanzen
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Freitag,
30. April 2004, 20 Uhr "Neue Gerbe" Billafingen
.. die
angesagte Band für Rock, Pop, Blues, |
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Freitag,
14. Mai 2004, 20 Uhr Bürgersaal im Rathaus, Owingen
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BURKHARD
VON HOHENFELS TRIO Musik aus dem Barock
Burkhard von Hohenfels-Trio |
Sonntag,
16. Mai 2004, 18 Uhr
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Literatur
im Glashaus
Oswald Burger liest Kurt Tucholsky's
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Samstag,
12. Juni 2004, 20 Uhr Linzgau
Baumschule, Hauptstraße
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Frühschoppen
mit den Jailhouse Jazzmen
Dixie, Swing und Weißwürste
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Sonntag,
20. Juni 2004, 11 Uhr
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Das
Muss: ULI BOETTCHER
mit seinem klassischen Solo
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Samstag,
3. Juli 2004, 20 Uhr
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Die Highlights
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Samstag, 20. März 2004 | ||
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Sonntag,
16. Mai 2004, Nikolaus-Kapelle Owingen
Burkhard von Hohenfels-Trio |
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Samstag,
12. Juni 2004
RHEINSBERG
- Literarischer Abend mit Musik |
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Oswald Burger |
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Der Owinger Kulturkreis hatte am vergangenen Samstag den bekannten Überlinger Literaten Oswald Burger zu einer Lesung in das Glashaus der Linzgau-Baumschule in Owingen geladen. Er kam, sah und fesselte rund 120 Zuhörer mit dem Vortrag von Tucholskys Liebesgeschichte „Rheinsberg“(1912). Federleicht und phantastisch lebendig las er den Text mit sehr schwierigen Passagen. Das zauberhafte Ambiente im Glashaus der Linzgau-Baumschule und die stimmungsvollen, jazzigen Saxophon-Soli von Kym Neuerer trugen dazu bei, dass das amouröse Wochenende von Claire und Wölfchen, dem Liebespaar in dieser autobiographischen Geschichte, „hautnah“ miterlebt werden konnte. |
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Wie bei allen Veranstaltungen
des Owinger Kulturkreises gab es auch diesmal wieder ein kulinarisches
Rahmenprogramm. Der Kulturkreisnachwuchs hatte als besonderen Hingucker
eine Cocktailbar eingerichtet und mixte klassische Drinks wie „Tequila
Sunrise“ oder „Bacardi Blue“. |
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Sonntag,
20. Juni 2004, 11 Uhr
Frühschoppen mit den Jailhouse Jazzmen Dixie, Swing und Weißwürste |
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Zu einem Frühschoppen mit Dixie, Swing und Weißwürsten hatte der Kulturkreis Owingen die Überlinger Dixie-Band "Jailhouse Jazzmen" eingeladen. Die Formation um den Vollblutmusiker Miki Ampoitan (Klarinette, Saxophon) sorgte mit klassischen Nummern im New Orleans Stil schnell für eine swingende Grundstimmung in der Billafinger "Neuen Gerbe". Aufbauend auf einer soliden Rhythmusgruppe mit Wolfgang Skupin (Banjo, Gitarre), Klaus Helbig (Schlagzeug) und Hans Schörnick am Kontrabaß boten die Bläser in der traditionellen Dixie-Besetzung originelle Arrangements bekannter Standards. |
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| Franz Ege (Trompete, Flügelhorn) - im Hauptberuf Lehrer in Sipplingen - und Hans Helbig an der Posaune überzeugten dabei nicht nur als Solisten, sondern begleiteten mit klugen Riffs ihren Bandleader Miki bei dessen solistischen Einlagen. In seiner Version von Sidney Bechet's "Petite Fleur" - als gefühlvolle Ballade gespielt - ließ der 76jährige Miki folkloristische Elemente seiner rumänischen Heimat einfließen - ein Hauch von Klezmer-Musik. | ||||
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| Auf humorvolle und sympathische Weise moderierte Wolfgang Skupin zwischen den Stücken und gab dabei so manche Anekdote aus der Geschichte der Band, die seit 1975 existiert, zum besten. Besonderen Anklang fanden seine Vokaleinlagen mit Hans Helbig von "All of Me" über "Flat Foot Floggie" bis zu "Gisela" - kein Wunder, daß die 6 Musiker erst nach mehreren Zugaben gehen durften. | ||||
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Wie immer
arrangierte Barbara Haney vom Kulturkreis Owingen eine humorvolle
Dekoration - diesmal, passend zu den "Jailhouse Jazzmen", einen "Knacki" in seiner Tracht.
Sie und die anderen Damen von der "Gourmet-Abteilung" des Kulturkreises sorgten mit kleinen Gerichten für das leibliche Wohl der Konzertbesucher. Diesmal besonders begehrt: Frische Weißwürste mit köstlichem Radi. |
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Samstag,
3. Juli 2004, 20 Uhr "Romeo und Julia" mit Uli Boettcher |
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Wer
Uli Boettcher noch nicht kennt, dem schwant spätestens nach der ersten
Minute seines Auftritts, was auf die Zuschauer in der ersten Reihe
zukommen wird: Er wundert sich nämlich, dass da überhaupt jemand sitzt.
Zuhause, bei ihm in Theater in Ravensburg drängeln sich die erfahrenen
Boettcherfans nämlich immer ganz dezent in den mittleren Rängen. Bloß
nicht auffallen, heißt die Devise, sonst hat er einen am Wickel. So
auch in Billafingen: Doris und Willi, beides boettcherunerfahrene Erste-Reihe-Sitzer, müssen dauernd einspringen, Julia beim Reimen helfen, dem liebeskranken Romeo Anbagger-Tipps geben, und alles wird eingebaut, mit originalen Shakespeare-Passagen gemixt und - schallendes Gelächter ist gesichert. Im Laufe des Abends finden auch einige aus den hinteren Reihen Gefallen an der Mitarbeit und mischen kräftig mit, total begeistert darüber, dass Boettcher jede noch so kleine Regung aus dem Publikum sofort aufnimmt und zwerchfellerschütternd einarbeitet. |
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Blutrünstiges,
eigentlich typisch für Shakespeares Dramen und, wie die Morde an Romeos
Freund Mercutio und Julias Vetter Tybalt, in der Originalversion von Romeo
und Julia unerlässlicher Bestandteil für den Fortgang der Handlung,
verlegt Boettcher in die Pause, hinter den nicht vorhandenen Vorhang,
angeblich um das Publikum zu schonen. Im Fernsehen, meint er, seien Morde
besser zu ertragen, da sei ja noch eine Glasscheibe dazwischen, als
Spritzschutz, sozusagen.. Am Ende der Vorstellung kommt dann auch der blutrünstige Actionfan auf seine Kosten: Romeo „entleibt“ sich gleich vier Mal – oder versucht es zumindest. Zuerst in der boettcherschen Bearbeitung der shakespearschen Originalversion, dann auf Wunsch des Publikums „very British“, also so richtig nobel mit klassischem Theaterdonner und nicht ohne sich von seiner „Queen“ und deren „Mum“ stilecht verabschiedet zu haben...., dann charmant fronsösiiiisch, mit einer „dernière cigarette“- das Publikum hat leider keine Gauloises zu bieten, aber in der Not tut’s auch ’ne Marlboro, nachdem man den Filter abgebissen hat - und Christine, der kleinen Affäre nebenbei, die dauernd stört und ihn schließlich mit ihren Reizen von seinem tödlichen Vorhaben abbringt. |
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Nachdem Russe und Spanier nicht zum Zuge kommen, probiert es schließlich auch noch ein schweizerischer Romeo, mit Hilfe eines original schweizerisches Offiziersmessers in den Freitod zu gehen, aber nicht, ohne sich vorher flüchtig von Julia, seinem „Schokcholaad Stängli“ und, wie es sich für einen guten Schweizer gehört, auch offiziell von seinen Eidgenössinnen und Eidgenossen gebührend verabschiedet zu haben. Spätestens nach dieser Vorstellung ist jedem klar: Ein schweizer „Sackchmässer“ eignet sich nur sehr bedingt als Selbstmordwaffe , zumal wenn man wie Romeo in der dunklen Gruft nicht erkennen kann, welches der zahlreichen Tools man gerade aktiviert hat. Mit Korkenzieher, Raspel und „Naglschärli“ funzt das einfach nicht – Gottfried Stutz –, odddrr?? |
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Und
sonst so:
Das
erste Kulturkreis–Jahr hat mit dieser Veranstaltung einen richtig schönen
Abschluss gefunden. Danke an das charmante, begeisterungsfähige, treue und
– wie sich bei dieser Veranstaltung herausstellte
-
auch überaus kreative Publikum. Karin Ziegler |
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Samstag,
10. Oktober 2004
SCHROTT - ein verrücktes Zauberprogramm von und mit Markus Zink |
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Nach Musik, Vortrag und Kabarett entführte
der Kulturkreis Owingen am vergangenen Samstag sein Publikum ins Reich
der Magie. Schon ab 19 Uhr trafen die ersten Besucher in der Neuen Gerbe
in Billafingen ein. Bei Most und Nußbrot plauderte es sich gemütlich
in kleinen Gruppen.
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Da ertönte eine Kettensäge und
jedermann, Frau und Kind war gespannt auf den Zauberer. Aber statt des
gewohnten Herrn im Frack, Paletot und Zylinder erschien eine eher etwas
abgerissen wirkende Gestalt, die sich fleißig bemühte, dem Publikum
den Weg nach draußen zu zeigen, falls es nötig werden sollte. Auch
eine Wasserprobe wurde vorgenommen, damit auch jeder wisse, wie er sich
schützen könne.
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Faszinierend, wie Markus Zink
in all seine phantastischen Gebilde aus Schrott und Altmetall die hohe
Kunst der Magie zu verpacken verstand. Da parodierte er Entfesselungskünstler,
setzte sein Leben aufs Spiel, indem er such einer riesigen Rattenfalle
auslieferte, lenkte mit Wortwitz und kleinen Konfetti streuenden Gesten
sein Publikum ab und um, bis die ganze Nummer in herzerfrischendem Gelächter
endete. Scheinbar bekanntes verwandelte er mit viel Geschick, Getöse
und gekonnten Pannen in ein völlig unerwartetes Mirakel, das von
"Ah!" und "Oh!" begleitet begeisterten Applaus
erntete.
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Bei all dem Bruch, Knall und
Fehlzündungen konnte es sogar für seinen treuen Helfer hinter den
Kulissen gefährlich werden. Mit dem Charme des naiven Enthusiasten
forderte er das Publikum zur Mitwirkung auf und zauberte jedem
Mitspieler, ob alt oder jung, ein herzliches Lachen ins Gesicht. Und wer
am Ende glaubte, er wisse woher all die Karten und Ping-Pong-Bälle
komme, die Markus Zink in atemberaubender Geschwindigkeit auftauchen und
verschwinden ließ, wurde eines besseren belehrt. Sie sind nicht in Hose
oder Jackett verborgen, denn Zink kann auch nackt zaubern.
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Ein heiterer Abend, schade für jeden, der
nicht die Gelegenheit hatte, dabei zu sein - entgegen der Ankündigung
alles andere als Schrott!
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Samstag,
13. November 2004
TANGO LYRICO - Evelyn Huber (Harfe) und Mulo Francel (Saxophon) |
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Samstag,
3. Dezember 2004 |
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Aus
dem Überlinger SÜDKURIER
vom 8.12.2004:
Jazz bringt Gotteshaus zum SchwingenBernd Konrad und Paul Schwarz begeisterten Zuhörer in der Owinger Kirche St. Peter und PaulVON HANSPETER WALTER |
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Ungewöhnliche Klänge brachten an diesem Abend das Kirchenschiff zum Schwingen. Moderner Jazz hat in Owingen eine echte Heimat gefunden auch im Gotteshaus. Darüber konnten sich auch die beiden hochkarätigen Musiker Bernd Konrad und Paul Schwarz freuen, als sie bei einer Veranstaltung des Kulturkreises gastierten. Der Saxofonist und der Organist, beide Professoren an der Musikhochschule in Stuttgart, gingen eine ungewöhnliche Liaison ein und begeisterten ihr Publikum. Rund 150 Zuhörer konnte zunächst der "Hausherr" von St. Peter und Paul, Pfarrer
Georg Lämmle, willkommen heißen. Jazzklänge in der Kirche seien nicht alltäglich, räumte Lämmle durchaus ein. Doch nicht nur in Gospels und Spirituals, in denen Freude und Leid gleichermaßen Ausdruck in der Musik fänden, habe diese spirituellen Charakter. Wer nicht nur mit Augen und Ohren, sondern auch mit dem Herzen höre, für den sei Jazz in der Kirche in gewisser Weise auch ein "geistliches Erlebnis", ja vielleicht sogar ein Stück weit "Verkündigung der frohen Botschaft", die in diesen Adventswochen ganz aktuell sei. Seinen Dank sprach Klaus Schielke vom Kulturkreis dem Owinger Pfarrer aus, dass er die Kirche für das besondere Konzert zur Verfügung gestellt habe. Doch dankte er auch den Sponsoren, die das Gastspiel durch finanzielle Unterstützung des Kulturkreises erst möglich gemacht hatten.
Klaus Schielke, der nicht nur leidenschaftlicher Fan des Jazz ist, sondern als Fotograf die Musiker gerne mit seiner Optik ausdrucksstark einfängt, hatte schon einmal einen Leckerbissen, als er Konrad mit dem Landesjazzorchester auf den Lugenhof geholt hatte. Ziel sei es, so betonte
Schielke, mit solchen Veranstaltungen "die Lebensqualität in Owingen zu steigern". |
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