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Hohenbodman
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Mit ca. 230 Einwohnern ist Hohenbodman der kleinste Teilort Owingens. Die Gemarkungsfläche erstreckt sich über 8 qkm und umfasst neben dem Kernort noch 3 Weiler und 8 Einzelhöfe, auf denen Landwirtschaft betrieben wird. Der Ort selbst liegt ca. 660 m. ü. M.; der höchste Punkt der Gemarkung (gleichzeitig der höchste Punkt der Gemeinde Owingen) liegt 720 m über dem Meer.
Wahrzeichen des Dorfes ist ein Aussichtsturm, ein Bergfried, der letzte Rest einer alten Burg. Er ist das Wahrzeichen der Gemeinde. Von ihm aus hat man einen herrlichen Rundblick über das Salemer Tal und den Bodensee. Bei guter Sicht kann man hier das herrliche Alpenpanorama bewundern.
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Östlich des Turms liegt eines der ältesten Naturschutzgebiete Deutschlands, der Aachtobel. 120 m tief hat er sich die Salemer Aach seit der letzten Eiszeit vor 25.000 Jahren in die Landschaft des oberen Linzgaus eingeschnitten. Das Gebiet umfasst 72 ha und ist gut mit Wanderwegen erschlossen. Hier findet der Wanderer eine Vielzahl von Pflanzen und Tieren sowie eine interessante Geologie. Die Wallfahrtskapelle "Maria im Stein", am Rand der Schlucht gelegen, enthält viele interessante Votivtafeln und lädt zu Ruhe und Besinnung ein. |
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Im Ort selbst steht eine uralte Linde, mit etwa 1000 Jahren eine der ältesten Linden Deutschlands. Sehenswert ist auch die St. Georgskapelle in der Mitte des Dorfes mit einer Chorpartie aus dem 15. und einem Hauptbau, der wohl aus dem 18. Jahrhundert datiert.
Am Häusernhof findet man noch eine liebevoll restaurierte Hofkapelle aus dem 17. Jahrhundert. |

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Geschichte: Die erste schriftliche Erwähnung des Orts ist aus dem Jahr 1325 überliefert. Es ist aber anzunehmen, dass der Ort wesentlich älter ist. Die Burg wurde Ende des 11. Jahrhunderts erbaut. Der Einzelhof Happenmühle mit einem sehenswerten Fachwerkhaus wird im Jahre 1111 erstmals urkundlich erwähnt. Die Geschichte des Dorfes ist stark mit dem Adelsgeschlecht derer von Bodman verbunden. 1277 orientierten sich die Bodmanner nach der südlichen Seeseite (Gemeinde Bodman-Ludwigshafen), nachdem Johann von Bodman aus den Händen König Rudolfs von Habsburg die Kaiserpfalz Bodman am See verliehen bekam. Diese gab auch dem Bodensee seinen Namen. -Karolinger Pfalz Bodmana - Bodmanssee - Bodensee. Die Reichsstadt Überlingen übernahm durch eine Vogtei die weiteren Geschicke von Dorf und Burg. Die Geschichte der Burg endete im 30-jährigen Krieg. Nur der Bergfried entging der Zerstörung.
Gewerbe Der Ort hat einen Hochbau- und einen Tiefbaubetrieb, eine Gastwirtschaft mit Fremdenzimmern sowie zahlreiche Höfe mit Ferienwohnungen.
Vereine Schützenverein, Motorsportclub, Narrenverein "Trole", Freiwillige Feuerwehr. Hohenbodman ist ein reizvolles kleines Dorf ca. 10km von Überlingen entfernt. Es ist weit genug vom See entfernt um dem Gedränge zu entgehen und nah genug um, ohne weit fahren zu müssen, noch alles touristisch Sehenswerte am See zu erreichen. Übernachtungsmöglichkeiten im Ort und auf den Höfen gibt es genug. Wanderfreunde und Naturliebhaber kommen hier auf ihre Kosten. |
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29. August 2001
Der baden-württembergische Ministerpräsident Erwin Teufel besucht den Hohenbodmaner Turm und läßt sich von Wanderfreunden aus Owingen die Sehenswürdigkeiten des Linzgaus erläutern. |
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